Vita Conny Kreitmeier
Geboren in München wuchs Conny Kreitmeier in einer sog. „Red-Bull-Familie“
(=HardCoreEngergy) auf, mit der sie später in das niederbayrische Outback -
abgeschirmt von den Einflüssen einer Großstadt - auswanderte. In den Dorfschulen
wusste man nicht so genau, wohin mit rock-musizierenden Kindern. Doch gab es
dann eine Schule, die eine eigene Big-Band ins Leben rief. Klar war, wer
da sofort mit der E-Gitarre, das Wort „Jazz“ noch gar nicht schreiben konnte,
vor der Tür stand. Die Lehrer dort entdeckten Connys Bühnentalent und boten
sämtliche Gelegenheiten, wo sie musizieren, singen und Theater spielen konnte.
Sie konnte noch nicht viel, doch ihre „Augen-zu-und-durch-Art“ auf der Bühne war
damals schon sehr „markant“. Innerhalb der familieneigenen Rock- und Popband
wurde „anarchistisch“ trainiert. Zwar lernte sie später einen Handwerksberuf,
aber eigentlich war sie schon längst mit dem Kopf woanders. Als Teenager
interessierte sie Discothekenbesuche oder Party’s weniger. Lieber waren ihr so
viele Bands wie möglich: Montags die Punkband, Dienstag die Rockband, Mittwochs
die Funk & Soul Band, Donnerstag die Blues-Band und Freitags eine Jazz-Combo,
Samstag waren Auftritte und Sonntag ... Na ja, irgendwann musste sie ja auch
noch Stücke schreiben.
Mit einer schon großen Praxis-Erfahrung und dem typischen
powervollen „Anarchostyle“ eines niederbayerischen Landgewächses kam sie dann
Anfang 20 zurück nach München, um Jazz zu studieren. Es blieb aber nie nur beim
Jazz.....Typisch Conny!
Anstatt brav dem Jazzstudium zu fröhnen, sang sie sich
lieber durch jede erdenkliche Münchner Musikersession. Bei einem „Spelunken-Gig“
in Robin’s Nest, wurde sie vom Parade-Ami-Musiker Andrew Lewis (J.G.Watson/SlyStone/Zappa)
entdeckt.
Aufgrund dieser Kontakte landete sie 1994 im Tour-Geschäft
und sang bei Stars z.B. bei Jennifer Rush, Hot Chocolate, den Weather Girls und
anderen.
Nachdem sie die halbe Welt im Tourbus umrundet hatte,
kehrte sie diesem eher fremd bestimmten Profimusikeralltag den Rücken und lebte
lieber wieder für Ihre eigenen Projekte und Kreationen. Aus einer lockeren
„Jazz-Verabredung“ entwickelte sich 1997 das erfolgreiche Duo „Orchester Bürger
Kreitmeier (Dt. Kleinkunstpreis 2006, Europ. Kleinkunstpreis 2005, Dt.
MusikSatirepreis 2004 und viele andere ....). Nach 10 Jahren Auftreten/Touren im
Comedy- Kleinkunst- und Theaterbereich und vielen TV-Auftritten im In- und
Ausland gehen „OBK“ seit 2007 getrennte Wege. Dadurch wurden bei Conny
Kreitmeier wieder verschiedene Kapazitäten frei.
Ihre Neugier auf Neues blühte wieder auf und führte zu
neuen Projekten, unter anderem zu „Stimmungsbüro Kreitmeier“ (neuer Prototyp für
Post-Töne), Live und im Studio als Gastsängerin z.B. bei der Metal-Funk-Band
„Panzerballett“, der Gothik-Band „Eisbrecher“, der Elektro-Pop Band „7sender“
und als Frontfrau und Entertainerin bei der Party- und Galaband „Eure Freunde“.
Immer wieder gönnt sie sich Ausflüge in die Schauspielerei. So als „Nanni“ in
„Der verkaufte Großvater, Tollwood-Winterproduktion 2007. Zudem unterrichtet sie
im Jazz-, Rock- und Popmusikbereich u.a. im Downtown Music Institute Augsburg.
Wer es ganz genau wissen will: Datenbiographie unter 'Presse'.
Andere über Conny:
„Für richtig guten Spaß sind hier vor allem die Damen
zuständig ... : Conny Kreitmeier als neureiche Haslinger-Bäuerin mit starker
Präsenz und hinreißender Blues-Röhre." (AZ, 30.11.07)
„Conny Kreitmeier begeistert als Femme Fatale und bugsiert
ihr Publikum durch Himmel und Hölle“ . (Deggendorfer Tagblatt 18.03.07)
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